Safaris

KA-ZA: Safari ohne Grenzen

Kleingruppenreise nach Namibia & Sambia

Reiseübersicht

Spezialreise in die Schutzgebiete des KAvango-ZAmbezi-Projektes
Intensive Erkundung aller Nationalparks im Caprivi-Streifen
Bootstouren auf dem Kwando, Kavango, Linyanti und Kafue
Einsamer Khaudum Nationalpark und grandiose Sioma Falls am Zambezi
Wilder Westen Sambias: Kafue Nationalpark & Gnu-Migration in den Liuwa Plains

Reisedetails

  • Tourcharakter
  • Reiseverlauf
  • Leistungen/Termine/Preise
  • Buchung

Für aktive Naturfreunde, um die unterschiedlichen Schutzgebiete der KA-ZA-Region kennenzulernen. Unsere Allrad-Safari-Fahrzeuge erlauben uns, auch die teils abgelegenen, tiefsandigen Gebiete zu erreichen. Die Zeltcamps sind einfach, aber wunderbar gelegen und naturnah. Wir übernachten in Kuppelzelten und in sehr schönen Lodges, die einen Kontrast zwischen Wildnis und Komfort bieten. Schlafsack und Isomatte bringt jeder Teilnehmer selbst mit. Lebensmittel und Trinkwasser sind an Bord. Die Verpflegung wird bei den Zeltübernachtungen in der Busch-Küche über dem Lagerfeuer zubereitet.

Anforderungen bzw. Hinweise
Diese Tour hat Expeditionscharakter. Der detaillierte Programmverlauf kann sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Wetter, Straßenverhältnisse, Behörden, afrikanisches Zeitverständnis, unvorhergesehene Ereignisse) vor Ort ändern. Flexibilität, Teamgeist und die Bereitschaft, Ihren Reiseleiter in schwierigen Situationen zu unterstützen, sind auf dieser Tour unabdingbar!
Bitte vergessen Sie während der Reise nicht, dass Sie teilweise in touristisch wenig bereiste bzw. kaum erschlossene Regionen vordringen. Hitzeverträglichkeit (je nach Reisezeit), Bereitschaft zum Komfortverzicht während teilweise langer Fahrstrecken, Interesse und Toleranz für andere Kulturen.

KA-ZA Info
Die KAvango-ZAmbezi Transfrontier Conservation Area (KA-ZA TFCA) ist mit einer Fläche von 520.000 km2 das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet der Erde. Die Länder Angola, Botswana, Namibia, Sambia sowie Simbabwe beteiligen sich an diesem grenzübergreifenden Projekt. Durch den Zusammenschluss von insgesamt 36 Nationalparks, Naturschutzgebieten und Reservaten wird versucht, die nachhaltige Entwicklung des Tourismus und der Wirtschaft sowie den Erhalt der Biodiversität zu fördern. Zu den bekanntesten Schutzgebieten der TFCA gehören: Chobe Nationalpark, Makgadikgadi Pans und Okavango Delta in Botswana; Kafue- und Sioma Ngwezi Nationalpark in Sambia; Hwange- und Victoria Falls Nationalpark in Simbabwe; Bwabwata- und Khaudum Nationalpark in Namibia, sowie Luengue Luiana- und Mavinga Nationalpark in Angola.

1-2 Windhoek & Waterberg
Ankunft in Windhoek und Transfer zum Hotel. Stadtrundgang, Besprechung und Vorbereitung der Reise ins KA-ZA-Gebiet. Fahrzeit ca. 1 Std.
1x ÜN in Guesthouse (F)

Tag 2: Unsere Expedition beginnt! Wir fahren gen Norden zum Waterberg Plateau. Fahrzeit ca. 3 Std.
Am Nachmittag erkunden wir die Hochebene mit ihren vielfältigen Vegetationsformen. Mit einem erfahrenen Fährtenleser und Guide machen wir uns auf die Suche nach den hier lebenden Rhinos. Der Waterberg gilt als eines der bedeutendsten Schutzgebiete für Nashörner in Namibia und bietet ideale Bedingungen für diese bedrohten Tiere.
1x ÜN in 3* Lodge/Chalets (F/P/A)

3-4 Khaudum Nationalpark
Ziel des heutigen Tages ist der wohl wildeste Nationalpark Namibias. Südlich des Khaudum Nationalparks schlagen wir nach rund sechs Stunden Fahrzeit unser Camp auf, mitten im Buschmannland. Dort haben wir Gelegenheit, im lebendigen Museum der Ju/’Hoansi mehr über die jahrtausendealte Kultur der San zu erfahren.
An Tag 4 erwartet uns eine ganztägige Erkundung mit intensiven Tierbeobachtungen im abgelegenen Khaudum Nationalpark. Die Fahrt führt durch anspruchsvollen Tiefsand, über weitgehend ebenes Gelände, das von dicht bewachsenen Dünenzügen durchzogen ist. Mit etwas Glück begegnen wir Giraffen, Elefanten sowie großen Antilopenarten wie Kudu und Eland. Auch Löwen und Afrikanische Wildhunde sind hier heimisch und werden mit etwas Glück gesichtet. Der Khaudum Nationalpark liegt im südwestlichen Teil der KA-ZA-Region und ist nicht eingezäunt, sodass die Wildtiere ihren natürlichen Wanderbewegungen ungehindert folgen können.
2x ÜN im Zelt (F/P/A)

5-6 Okavango-Delta & Mahango Game Reserve
Im Nordosten Namibias, direkt am Ufer des Okavango-Flusses, liegt das Mahango Game Reserve. Es gehört zu den jüngsten und kleinsten Naturschutzgebieten im Herzen des KA-ZA-Gebiets und grenzt im Osten an Botswana. Die Landschaft ist geprägt von Flussauen, Mopane-Wäldern und Grasland. Fahrzeit ca. 7 Std.
Mit einem Mokoro (Einbaum) oder bei Sonnenuntergang in einem flachen Boot gleiten wir über den Kavango-Fluss. Ein einheimischer Führer steuert uns sicher durch das Labyrinth der Wasserwege, vorbei an grunzenden Hippos und faul auf den Sandbänken liegenden Krokodilen. Auf einer anschließenden Pirschfahrt, entlang zahlreicher imposanter Baobabs, begegnen wir Elefanten und Büffeln. Auch viele seltene Antilopenarten wie Rappen- und Pferdeantilope, Rietbock, Buschbock und Tsessebe lassen sich beobachten. Durch die zahlreichen Rietinseln gilt der Mahango Park zudem als wahres Paradies für Vögel – in den angrenzenden Sumpfgebieten nisten unter anderem der seltene Scherenschnabel und der afrikanische Klunkerkranich.
2x ÜN im Zelt (F/P/A)

7-8 Bwabwata Nationalpark / Buffalo & Kwando Core
Am Ostufer des Okavango liegt die kaum besuchte Buffalo Core Area, ein Geheimtipp, bekannt für die großen Büffelherden, die zwischen den Ruinen einer ehemaligen Militärbasis grasen. Die Kwando Core Area an der Westbank des Kwandos gilt als landschaftlich abwechslungsreichster Teil des Bwabwata Parks. Vom Wasser aus und bei Pirschfahrten genießen wir hier die herrliche Szenerie. Von den Hügeln des Fort Doppies lassen sich seltene Antilopenarten wie Letschwe, Sitatunga und Rietbock beobachten. Wir gönnen uns hier eine Lodge in fantastischer Lage. Fahrzeit ca. 3,5 Std.
Die Horse-Shoe, eine hufeisenförmige Lagune, lockt hunderte Elefanten zum Trinken an die Ufer, während die „Kleine Serengeti“ an der Grenze zu Botswana ein Jagdrevier für Raubtiere ist. Da im benachbarten Chobe Nationalpark zu viele Elefanten auf zu wenig Lebensraum treffen, dienen die angrenzenden Naturräume Angolas als wichtiger Migrationskorridor, der die Dickhäuter auf natürliche Weise in andere Regionen lenkt. Der zaunfreie Weg führt durch den Caprivi-Streifen und den Mudumu-Nkasa Nationalpark ist ein Paradebeispiel für grenzüberschreitenden Artenschutz.
2x ÜN in 3* Lodge/Tented Camp (F/P/A)

9-10 Mudumu & Nkasa Rupara Nationalpark
Auf Allradpisten durchqueren wir den Mudumu Nationalpark am Ostufer des Kwando-Flusses und machen uns auf die Suche nach Elefanten und Raubkatzen. Südlich des Flusses liegt der Nkasa Rupara Nationalpark, ehemals Mamili genannt. Er ist das größte Feuchtgebiet Namibias und gilt als einer der abgelegensten Nationalparks. Über einen Seitenkanal des Kwando-Linyanti-Fluss-Systems erreichen wir unser Naturcamp, das von der örtlichen Dorfgemeinschaft betrieben wird. Fahrzeit ca. 2 Std.
Mit dem Boot und unserem 4x4-Safarifahrzeug erkunden wir die verzweigten Wasserarme des einzigartigen Deltas. Die exklusive Bootstour auf dem Linyanti-Fluss direkt an der Grenze zu Botswana ist ein ganz besonderes Erlebnis: vom Wasser aus eröffnet sich eine völlig neue Perspektive auf die Tierwelt – wir beobachten Zebras, Elefantenherden, Büffel und viele Flusspferde aus nächster Nähe. Zudem gilt das Gebiet als Heimat von bis zu 430 Vogelarten. Mit etwas Glück erspähen wir die seltenen Sitatunga-Antilopen, die sicher durchs Wasser schwimmen, oder majestätische Fischadler, die ihre Kreise am Himmel ziehen. Am Abend lassen wir den Tag beim Lagerfeuer ausklingen, während das ferne Grunzen der Hippos die Stille der Wildnis erfüllt.
2x ÜN im Zelt (F/P/A)

11 Sioma Falls
Wir fahren Richtung Norden nach Sambia. Nach dem Grenzüberquerung eröffnen sich immer wieder faszinierende Ausblicke auf den Upper Zambezi. Die Wasserfälle am Oberlauf des mächtigen Flusses wären mit Sicherheit berühmter geworden, wenn da nicht die Victoria Fälle wären. Sie erstrecken sich hufeisenförmig auf ca. 1,5 km Länge. Wir errichten unser Zeltcamp in einer geschützten Bucht mit Sandstränden. Fahrzeit ca. 3 Std.
Der angrenzende Sioma Ngwezi Nationalpark dient vor allem als wichtige Transitroute für bis zu 3.000 Elefanten sowie für Wildhunde und Geparden. Er ermöglicht den Tieren sichere Wanderwege zwischen den Nationalparks in Namibia, Botswana und Angola.
Ein wichtiger Aspekt des KA-ZA-Projektes beschäftigt sich mit dem Konfliktpotenzial, das aufgrund der unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse des Naturraums immer wieder zwischen Mensch und Tier entsteht. Den Dorfbewohnern und Bauern werden alternative Konzepte vorgestellt, die ein gemeinsames Miteinander mit den Tieren ermöglichen. Das Zusammenlegen von Feldern, Kommunikationsmöglichkeiten zur Warnung vor Elefanten und der Einsatz von Chilibomben, welche die Tiere auf sanfte Art von den Gemüsefeldern fernhalten sollen, sind Beispiele, um die Koexistenz zu ermöglichen.
1x ÜN im Zelt (F/P/A)

12-15 Liuwa Plain Nationalpark
Wir befinden uns in den Western Provinces beim Volk der Lozi. Die Region ist dünn besiedelt, die wenigen Dörfer bestehen aus traditionellen Strohhütten, die Bewohner sind schüchtern und freundlich. Die Barotse Flutebene mit 50 km Breite und nahezu 250 km Länge ist von natürlichen Kanälen durchzogen und eine Panoramalandschaft. Jedes Jahr werden großflächig Gebiete überschwemmt, so dass die stolzen Lozi nur in temporären Dörfern leben. Auf tiefsandiger Piste, die nur noch mit Allrad-Fahrzeugen zu befahren ist, geht es langsam voran. Zuerst müssen wir aber noch mit einer handbetriebenen Fähre (Ponton) über den Luanginga-Fluss. Fahrzeit ca. 6 Std.
Schon 1880 zum Schutzgebiet durch König Lewanika erklärt, leistet heute die Organisation African Parks hervorragende Arbeit im Wildschutz. Die Liuwa Plains sind Schauplatz der zweitgrößten Gnu-Migration Afrikas. Geparden, Hyänen und Löwen folgen ihnen. Wir haben 3 Tage im Nationalpark mit viel Zeit für Tierbeobachtung und intensives Natur-Erleben.
3x ÜN im Zelt (F/P/A) und 1xÜN in einfachem Guesthouse in Mongu (F/P/A)

16-17 Kafue Nationalpark
Nach dem Auffüllen unserer Vorräte in Mongu machen wir uns auf dem Weg zum Central Kafue Nationalpark, dem ältesten und artenreichsten Schutzgebiet Sambias. Er bildet den nordöstlichen Bereich der KA-ZA-Region. Mit einer Fläche von 22.400 km² ist der Park halb so groß, wie die Schweiz und bietet Elefanten aus dem überfüllten Chobe Nationalpark ausreichend Raum, um sich ungestört auszubreiten. Fahrzeit ca. 8 Std.
In den Savannen und Miombo-Wäldern sind nicht nur bis zu 21 verschiedene Antilopenarten heimisch sondern auch Giraffen, Elefanten, Löwen und Geparden. Ein Sunset Boat-Cruise auf dem Kafue-Fluss zum Ende der Reise darf nicht fehlen.
2x ÜN im Zelt am Kafue-Fluss (F/P/A)

18-19 Lusaka & Rückreise
Nach den erlebnisreichen Wochen durch die unterschiedlichsten Parks des KA-ZA-Schutzgebietes lassen wir die Reise mit einem traditionellen Essen ausklingen. Fahrzeit ca. 4 Std.
1x ÜN in 3* Wild Dogs Lodge (F/A)

An Tag 19 Rückflug von Lusaka. Fahrzeit ca. 30 Min.

Je nach Reisetermin kann der Routenverlauf in umgekehrter Richtung erfolgen.

Leistungen

Reiseleitung
Deutschsprachige WILD DOGS Reiseleitung
zusätzlich lokale Guides, Fahrer und Koch

Aktivitäten / sonstige Leistungen
3 Bootstouren auf dem Kavango, Kwando und Linyanti
Besuch der Ju/'Hoansi-San (Buschmann-Kultur)
Besuch der Sioma Falls
3 Tage Expedition im Liuwa Plain Nationalpark
Sämtliche Pirschfahrten in den Nationalparks
Bootstour im Kafue Nationalpark
Campingausrüstung
Sämtliche Permits, Eintritts- und Nationalparkgebühren

Übernachtungen
2x ÜN in 4* Lodge/Tented Camp im Caprivi
2x ÜN in 3* Lodge in Waterberg & Lusaka
2x ÜN in Guesthouse in Windhoek & Mongu
12x ÜN in Zelten

Mahlzeiten
18x Frühstück, 16x Picknick, 17x Abendessen

Beförderung
Sämtliche Pirsch- und Überlandfahrten in speziellen Allrad-Safari-Fahrzeugen
mit Aufstelldach und garantiertem Fensterplatz

Optionale Leistungen
Linienflüge ab ca. € 1.200,- je nach Abflugort, Buchungszeitpunkt, Reisetermin und Airline
Verlängerungsprogramme
 

Teilnehmer

Min. 6 / Max. 13
 

Termine

2026
17.05. - 04.06.
12.07. - 30.07.
16.08. - 03.09.
13.09. - 01.10.
11.10. - 29.10.
08.11. - 26.11.
 

Preise

2026: 19 Tage Landprogramm ab Windhoek / bis Lusaka: € 4.580,-

Einzelzimmerzuschlag: € 480,-
Einzelzeltzuschlag: € 150,-

Kleingruppenaufpreis bei 6-7 Personen: € 210,-